Baltic Sea Forum - Pro BalticaBaltic Sea Forum - Pro BalticaBaltic Sea Forum - Pro BalticaBaltic Sea Forum - Pro Baltica

Baltic Sea Forum e.V. - Pro Baltica

Home · Über uns · Dokumente · Kalender · Mitmachen · Links · Kontakt


Ostsee-Kalender

3. Gesellschaft & Kultur

19.02.2008
-
18.01.2009
Von Kopenhagen nach Skagen. Glanzlichter dänischer Malerei im 19. JahrhundertHamburg
Deutschland
Die reizvolle Landschaft zwischen dem Skagerak und dem Kattegat mit dem Fischerdorf Skagen bot zahlreichen Malern im Laufe des 19. Jahrhunderts eine Fülle von eindrucksvollen Motiven: die bisweilen stürmische See, der klare Himmel über den Fjorden, das einzigartige Licht über den Fischerhütten und eine Bevölkerung, die bereitwar, sich für wenig Geld porträtieren zu lassen. Zwar verschlug es Maler wie Vilhelm Melbye schon in den 1840er Jahren in diese Gegend, doch von einer Künstlerkolonie Skagen kann man erst ab 1871 sprechen, als die Eisenbahnstrecke bis Frederikshavn ausgebaut wurde und die ersten Malerfreunde sich dort niederließen. Unter ihnen die Künstler Holger Drachmann, Laurits Tuxen und Karl Madsen.

Bereits in den 1880er Jahren avancierte Skagen zu einem der Glanzpunkte auf der Karte der europäischen Künstlerkolonien. Aus ganz Dänemark, aber auch aus Norwegen, Schweden, Finnland, England und Deutschland strömten Künstler herbei, die versuchten, das inzwischen berühmt gewordene Skagener Licht in ihren Bildern einzufangen. Die seit 1875 erhaltenen Gästebücher des Hauses Brondum in Skagen verweisen mit ihren Einträgen auf die Vielzahl von Feierlichkeiten mit Künstlern jedweder Couleur. Nicht nur Maler, sondern auch Bildhauer, Architekten, Schriftsteller und Musiker aus Skandinavien und Europa kamen nach Skagen und machten seine Künstlerkolonie zu einer der produktivsten auf dem ganzen Kontinent.
Details...
 
01.10.2008
-
07.01.2009
Ausstellung: Siiri Taimla "Lauf des Lebens" in der Botschaft der Republik EstlandBerlin
Deutschland
"Bei vorliegenden Werken gilt mein Interesse der folgenden Frage: Wer war die Setu-Frau vor ca. 100 Jahren, wie sah ihr soziales Umfeld aus?

Dargestellt wurden verschiedene Lebensphasen von der Geburt bis zum Tod, die jeweils durch ein Mädchen, einen Teenager, eine junge und eine reife Frau sowie ein altes Weib präsentiert werden.

Zusätzlich zur Differenzierung der psychologischen Ebenen der Portraits versuche ich, die soziale Symbolik um diese Frauen herum tiefgründig zu beleuchten – Gegenstände, mit denen sie sich zeigen; Kleidungs- und Schmuckstücke, mit denen sie sich umgeben; Menschen, mit denen sie sich auf einem Foto verewigen lassen.

Die Grundlage meiner Werke bilden alte Fotosammlungen der Setus, die ich auf einer Setu-Forschungsreise der Kunstakademie erhalten und im Computer gespeichert habe. Die Fotos stammen aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende. Bei sämtlichen ausgewählten Fotos blickt die Abgelichtete direkt in die Kamera, somit ist die Aussageintention der fotografierten Personen zum Zeitpunkt des Fotografierens besonders spannend. Es eröffnen sich Spekulationsfelder über die Botschaft des Blickes, die diese Person dem Betrachter übermitteln möchte.

Es handelt sich um großformatige Zeichnungen (längste Seite ~2,5 m). Während meines Magisterstudiums an der Estnischen Kunstakademie habe ich ein Jahr lang eine zum Thema passende Zeichen-Technik entwickelt. Als Basis verwende ich Stoffe mit verschiedenen Grundierungen. Um den Schichteffekt zu erreichen, zeichne ich unter und auf der Grundierung, zum gleichen Zweck verwende ich auch verschiedene Lacke und reichlich Wasser. Ich zeichne mit Graphit, Kohle und Pastellfarben und verwende mehrere Grundierungs- und Lackschichten."
Siiri Taimla
--
Siiri Taimla (geb. 1981) lernte in der Kunstschule Tartu Skulptur und studierte an der Universität Tallinn Kunst auf Lehramt sowie an der Estnischen Kunstakademie Graphik und Szenographie. Sie absolvierte an der Estnischen Kunstakademie den Magisterstudiengang der freien Künste (Fachrichtung Zeichnen).

Bereits als junge Künstlerin hat sie sich als Vertreterin der grünen Weltanschauung positioniert und äußerte sich sowohl gegen die Atomenergie als auch gegen die Brennschieferförderung.

Gelobt wird sie für ihre meisterhafte Fertigkeit im Zeichnen und ihre aktive Künstlerhaltung, wütende Kommentare erhält sie von den Befürwortern der Atomenergie sowie sonstigen „energiegeladenen“ und wichtigen Personen.

--
Die Ausstellung können Sie jeden Mittwoch, außer an Feiertagen, 15.00 bis 17.00 Uhr besichtigen.

Gruppen: Voranmeldung per E-Mail Embassy.Berlin@mfa.ee oder unter 030-25 40 60 02
Details...
 
17.02.2009
-
22.02.2009
Festival SaxophoniaRiga
Lettland
Details...
 
13.03.2009
-
15.03.2009
Kopierte Vergangenheit. Rehistorisierungen von Stadtzentren in Polen und im BaltikumSankelmark
Deutschland
Entscheidungen, zerstörte Teile historischer Stadtkerne weitgehend originalgetreu zu rekonstruieren, fielen mancherorts in Ostmitteleuropa bereits vor dem Ende der kommunistischen Systeme. Seit den 1990er Jahren häufen sich derartige Vorgänge: Auf den Wiederaufbau des Rigaer Schwarzhäupterhauses folgte der des Unteren Schlosses in Vilnius; und ähnlich wie derzeit Altstadtviertel in Elblag nachempfunden werden, könnte es bald zur Wiedererrichtung von Elementen des alten Königsberg inmitten der heutigen Metropole Kaliningrad kommen. Wir vergleichen Initiierung und Umsetzung dieser Versuche, Erinnerung wiederzugewinnen.
Details...
 



Deutsch
English
 

Valid HTML 4.0! Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte an unseren Webmaster.
Programmierung & Design durch InWise GmbH, Ellerbek
Letzte Änderung am 31. Dezember 2008.
Valid CSS!